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Samstag, 31. Oktober 2015
This Is What Happens" Der Pianist Keith Tippett
Heute Abend 22.00Uhr WDR3
Keith Tippett zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Pianisten und Bandleadern in Europa !!!
Mit Tobias Richtsteig
Keith Tippett zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Pianisten und Bandleadern in Europa ! Dieser Musiker ist so konsequent wie kompromisslos. Als etwa sein Name Keith Tippetts sich auf Plakaten als Bandleader nur schlecht laut lesen lies, strich er kurzerhand das ‚s‘. Nur die Sängerin Julie Driscoll, seine Ehefrau, trägt noch den vollständigen Familiennamen. Als seine Plattenfirma eine Fortsetzung des erfolgreichen "Centipede"-Projekts vorschlug, sagte er ab. "Und plötzlich kamen keine Weihnachtskarten mehr aus der Chefetage", erinnert sich Tippett. Unter veränderten ökonomischen Vorzeichen fuhr er gegen alle Widerstände fort, bemerkenswerte Musik zu machen. "Maggie Thatcher gab den Ausschlag für mich, als Solo-Pianist zu experimentieren. Durch ihre Streichungen fanden Bands kaum noch Arbeit." Maggie Thatcher ist schon lange Geschichte, aber Tippett, der als Komponist für Sinfonieorchester und Bigbands wie das Minafric Orchestra oder das Projekt "Mujician" aktiv blieb, erlebt heute seine Rückkehr auf die Festivalbühnen. "Wenn man mich in den vergangenen Jahren nur selten gehört hat, dann nur, weil ich nicht eingeladen wurde." Mark Turner Quartet “Lathe Of Heaven”
Heute Abend 19.05Uhr 46. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2015
Programm:
“Jazz From Hell” – hr-Bigband plays Zappa Mark Turner Quartet: “Lathe Of Heaven” HOPE feat. Alfred 23 Harth & Chris Cutler weitere Info's Freitag, 30. Oktober 2015
Radiotipps für den 31.10. und den 1.11.2015
Hallo zusammen !
Mit den 46. Deutschen Jazzfestival in Frankfurt mit ua. "HOPE feat. Alfred 23 Harth & Chris Cutler", der Ö1 Jazznacht, der WDR3 Jazznacht und "Ornettology" Ode(n) an die Musik des Saxophonisten Ornette Coleman (1930-2015) mit Karl Lippegaus, "Songs for Kommeno" einem Projekt von Günther 'Baby' Sommer ... quellen einen die Ohren über !!! Soviel Musik an diesen 2 Tagen. Dazu kommen noch .... Schaut selber nach .... 31.10.2015 01.11.2015 Viel spass beim anhören !!! Ornettology Ode(n) an die Musik des Saxophonisten Ornette Coleman (1930-2015) 31.10.2015 01.05Uhr Deutschlandfunk mit Karl Lippegaus
Sein Drummer Ed Blackwell erinnert sich.
„Als ich Ornette zum ersten Mal hörte, spürte ich sofort das Glücksgefühl, das er erzeugte. Das war eines der Hauptmerkmale seiner Musik, was ich sehr mochte. Sie war so frei, obwohl er so viele schreckliche Erfahrungen hinter sich hatte - wegen der Art, wie er spielte. Ich konnte nicht verstehen, warum die Leute das nicht ´raus hörten.“ Ornette Coleman erzählt aus seinem Leben. „Ich wurde in Texas geboren und kam in den Knast, weil ich lange Haare hatte, und man nannte mich einen Homosexuellen, und ich hab’ so viel durchgemacht, wissen Sie, und ich versuchte immer nur was zu finden, an das ich wirklich glauben konnte, Freiheit. Ich ging immer irgendwohin, wo ich dachte, da würde man mich akzeptieren und fühlte mich in den Arsch getreten. Ich dachte, es geht doch nur um Musik, die lassen mich schon in Ruhe. Ich war Vegetarier vor der Zeit, all so was, 1949 hatte ich schulterlange Haare und trug einen Bart, und die Bullen sperrten mich ein und schnitten mir die Haare ab, ich ließ sie wieder wachsen und ging nach Kalifornien, und dort sagten sie mir, ich sollte strippen – ich war wie ein Eremit. Don Cherry erzählt, ich sei immer mit einem langen Mantel ´rumgelaufen. Aber ich fand mich nicht schräg, ich sah mich als Individualist, der keinem im Weg stand. (…) Als ich keinen Ausweg mehr fand und fast am Verhungern war, schnitt ich mir die Haare kurz und heiratete 1954 eine Frau, eine Poetin, Jayne Cortez, und ich sagte mir, vielleicht kann ich die Sachen jetzt so anpacken, wie man’s eben macht in Amerika – aber besser lief’s da auch nicht. (…) Ich jobbte als Liftboy, Houseboy, Pförtner, Babysitter, und ich trat für eine Weile den Zeugen Jehovas bei, als mein Sohn Denardo zur Welt kam.“ Als er im Warenlager eines großen Kaufhauses in Los Angeles, bei Bullock’s, jobbte, 1954 war das, ging er mal in der Mittagspause raus die Straße runter und kam an einer Galerie vorbei. Da sah er ein Gemälde von einer sehr bourgeoisen, wohlhabend aussehenden weißen Lady. Sie saß mit einem sehr traurigen und einsamen Gesichtsausdruck; Tränen im Gesicht; und dabei hatte sie alles, was man sich nur wünschen kann. Ornette sagte sich, „Komisch, aber ich kann mich reindenken in dieses Bild.“ An dem Tag komponierte er, inspiriert durch das Porträt, einen seiner berühmtesten und am häufigsten gecoverten Songs, „Lonely Woman“. In der fünfstündigen Radionacht Jazz im Deutschlandfunk erzählt Karl Lippegaus über Ornette Coleman und stellt viele handverlesene Versionen seiner Kompositionen vor, gespielt von (siehe Liste) Rabih Abou-Khalil, Joachim Kühn, Jarrod Cagwin
Heute Abend 21.05Uhr "On Stage" im Deutschlandfunk
Aufnahme vom 11.03.06 aus dem Zeppelinhaus Friedrichshafen.
info
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Radiotipps für den 30.10.2015
Hallo zusammen !
46. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2015 / “Great Black Music – Ancient To The Future!” AACM@50: AACM Vocal Ensemble AACM ‘Now’ Generation Jack DeJohnette / Roscoe Mitchell / Matthew Garrison Berliner Jazztage 1980 / Musik der Zeit [3] - Lied der Nacht / Das Dieter Roth Orchester spielt kleine wolken, typische scheiße und nie gehörte musik / Rabih Abou-Khalil, Joachim Kühn, Jarrod Cagwin / Das kunstseidene Mädchen / Zoot Sims zum 90. Geburtstag in memoriam / "Preview" Neue Jazz-CDs und -DVDs / Adventurous Reading (6): freistil / "A Book of Hours" Von Bob Ostertag / "Sinistre Lieder" und und und ... 30.10.2015 "Beauty Is A Rare Thing" Das Spätwerk des Altsaxofonisten Ornette Coleman Heute Abend 23.03 SWR2
Von Bert Noglik Das Schaffen von Ornette Coleman (1930 - 2015) wurde vom fortwährenden Drang nach Innovation und klangforschender Beschäftigung mit der Musik angetrieben. Zugleich weist es eine Reihe von Konstanten wie den gleichberechtigten Umgang mit musikalischen Parametern auf, den der Altsaxofonist, Improvisator und Komponist mit seinem "Harmolodics"-Konzept fundiert und auf vielfältige Weise in die Praxis umgesetzt hat. Das Spätwerk Ornette Colemans zeichnet sich durch eine besondere Spannweite aus. Es reicht von der Adaption unterschiedlichen Materials - seien es Themen von Bach oder aktuelle Pop-Musik - bis zu Duo-Begegnungen mit dem Pianisten Joachim Kühn und der live im Quartett eingespielten, mit dem Pulitzer Prize for Music ausgezeichneten Platte "Sound Grammar". "Leiser Brasilianer: Vinicius Cantuária"
Heute Abend 21.05Uhr auf RBB kulturradio mit Peter Rixen Seit Mitte der 90er Jahre zählt er zu den führenden Repräsentanten des neo-brasilianischen Sounds. Cantuárias sehr persönliche, lyrische Musik lebt von Elementen aus Jazz, Singer-Songwriting und Elektro-Sounds. Bevorzugte Mitstreiter sind der US-Gitarrist Bill Frisell und der japanische Pianist Ryuichi Sakamoto. Und schließlich weiß Cantuária, was er dem Bossa-Pionier Antônio Carlos Jobim zu verdanken hat. ... Ältere Stories
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