radiohörer - der blog für radiofans
Montag, 27. März 2017
"Lady Maisery" Konzertmitschnitt vom 2. Februar 2017, Moments, Bremen
Hinter dem Namen "Lady Maisery" verbergen sich die drei britischen Musikerinnen Hazel Askew, Hannah James und Rowan Rheingans. Während des Nordwestradio-Konzerts stellten sie neben traditionellen Liedern auch eigene Stücke vor.

Betörender Harmoniegesang
In den Folkszenen Großbritanniens machen mehr und mehr weibliche Talente von sich reden. Ein Beispiel ist Lady Maisery, das brillante Song-Trio zwischen Folk-Tradition und -Aktualität. Hazel Askew, Hannah James und Rowan Rheingans sind hervorragende Instrumentalistinnen. Zum Einsatz kommen Fiddle, Akkordeon, Harfe, Banjo und Percussion, letzteres auch mal per klassischer Step-Manier. Geradezu betörend ist ihr fein gesetzter, warm strahlender Harmoniegesang. Er kommt den Bearbeitungen traditioneller Lieder ebenso zugute wie den eigenen Stücken – oder ihrer Version von "This Woman's Work", dem feministischen Lied von Kate Bush.
Hazel, Hannah und Rowan stammen allesamt aus musikalischen Familien, in denen engagiert Folk-Traditionen gepflegt wurden. Kennengelernt haben sie sich in Seminaren und Workshops für junge Talente. Gegründet haben sie Lady Maisery 2009. Besagte Lady Maisry (es gibt verschiedene Schreibweisen) ist eine Figur, die in mehreren alten Liedern auftaucht. Das Trio griff zunächst überlieferte Stücke auf, schreibt mittlerweile aber auch selber. Geschichten über Macht, Abhängigkeiten und Geschlechterrollen tauchen besonders häufig im Repertoire auf. Politisch Stellung beziehen, sich dabei auf die Seite der sogenannten kleinen Leute zu schlagen, ist eine wichtige Seite ihres Folk-Verständnisses. Dabei offenbart das Repertoire auch mal düstere Töne. Dem steht eine heitere Seite gegenüber, getanzte Percussion inklusive.

Neben Lady Maisery verfolgen die drei Frauen auch andere Projekte: Hazel Askew und Rowan Rheingans mit ihren Schwestern (Askew Sisters, The Rheingans Sisters), Hannah James zum Beispiel an der Seite von Folk-Legende Maddy Prior (Steeleye Span).
Lady Maisery

link

Sonntag, 26. März 2017
Point of View [63]: Jérôme Noetinger + Szene [47]: Das Label Metamkine

Studio Elektronische Musik mit einem bereits vertrauten Gast: Jérôme Noetinger. Nach seiner letzten Sendung The Artist’s Cut [3], besucht der französische Musiker und Komponist erneut das WDR-Studio – diesmal mit einigen Lieblingsplatten im Gepäck.

Mit Frank Hilberg

Jérôme Noetinger ist Komponist, Musiker, Label-Betreiber und nebenbei auch ein ausgesprochener Weinkenner. Wenn er nicht gerade für sein Label "Metamkine" arbeitet, plant er Auftritte und tourt mit anderen Musikern und allem was sich aus seinem Studio mitnehmen lässt, durch die Städte Europas. Stets mit dabei ist sein eigentliches Instrument: Ein feinsinnig präpariertes Revox-Tonbandgerät, dem er geradezu virtuos ganze Klanglandschaften zu entlocken vermag.

In Point of View – dem ersten Teil der Sendung – beleuchtet Noetinger einige Stationen seines Werdegangs und präsentiert interessante musikalische Fundstücke, beeindruckende Werke und wichtige Platten, die er im Verlaufe seiner Lehrjahre und auf seinen Reisen durch Frankreich kennengelernt hat.

Im zweiten Teil der Sendung Studio Elektronische Musik mit Jérôme Noetinger widmet sich der Komponist dem in Süd-Frankreich beheimateten Musiklabel "Metamkine", das er zusammen mit einem Freund betreibt.

Elektroakustische Musik, Klangreportagen und Fieldrecordings, freie Improvisation und Lautpoesie: Für all das steht "Metamkine" – ein Label und eine gemeinnützige Organisation – 1987 gegründet von Jérôme Noetinger und Thierry Monier. Als Anlaufstelle für musikalische Raritäten, Musikliteratur und schwer auffindbare Platten bietet das Projekt zudem einen Online-Versandhandel und damit einen breiten Werkkatalog der zeitgenössischen experimentellen Musik.
Jérôme Noetinger beleuchtet die Geschichte hinter dem Label, schildert unkonventionelle Aufnahme- und Produktionstechniken und erläutert sein Verständnis von experimenteller Musik – natürlich mit Musik aus den Archiven von "Metamkine".

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/Noetinger.mp3
Manuskript + Playlist

© WDR 3, Open Spounds, 7.1.2017

link

Britische Pop-Originale "Beautiful Extremes" Die Geschichten von John Martyn, Kevin Coyne und Robert Wyatt (!!!)

Bei dieser Langen Nacht, habe ich das erneute hochladen verpasst!JETZT also komplett zum nach hören ! Wunderbare Sendung !!!

Sie sind weitgehend unbekannte Künstler britischer Popmusik: John Martyn, Kevin Coyne und Robert Wyatt. In der unmittelbaren Nachkriegszeit geboren, waren sie unterschiedlichsten Einflüssen von Folk und Countryblues bis zu Freejazz und moderner Orchestermusik ausgesetzt - und suchten nach einem ganz eigenen Ausdruck.

Von Florian Ehrich

Sie entfernten sich dabei zuweilen weit von gängigen Hörgewohnheiten des Publikums und Erwartungen der Musikindustrie. Während der kantige Kevin Coyne intuitiv bluesbasierte Songs erschuf, die mit minimalem Aufwand ein Maximum an Ausdruck erreichen, entwickelte der Jazzenthusiast Robert Wyatt Musik, die feinsinnigen Humor, Melancholie und politisches Bewusstsein verbindet.
John Martyn dagegen verließ seine Folkwurzeln durch den innovativen Einsatz von Effektgeräten und gebrochenen Akkorden und gelangte zu einem eigenständigen Klang, der die Stilgrenzen zwischen Jazz, Folk, Rock, Blues und Reggae fließend überwindet.
Die akustischen Zumutungen dieser drei Expressionisten haben bis heute kaum Patina angesetzt. Hinter der eigenartigen, ebenso schönen wie verstörenden Klangwelt dieser ebenso faszinierenden wie schwierigen Menschen verbergen sich jedoch persönliche Dramen, Katastrophen und Abgründe. Auch darüber sprechen Kritiker wie auch Weggefährten in der Langen Nacht.

Diese Sendung ist eine Hommage an drei sehr britische Künstler, die kaum dem Klischee des Pop- oder Rockstars entsprechen, in ihrer Heimat aber bisweilen als National Treasure - nationales Kulturgut - verehrt werden.

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/BeautifulExtremes.mp3

Weiter lesen ... !!!

link

Samstag, 18. März 2017
"Muthspiel-Johnson-Motian" Konzertmitschnitt vom 20. Januar 1994, Kito, Bremen
Im Januar 1994 traten Wolfgang Muthspiel, Marc Johnson und Paul Motian im Bremer Kito auf. Muthspiel wurde durch seine stilistische Vielfalt zu einem gefragten Jazzmusiker, der in vielen Projekten mitwirkt.
Als der österreichische Gitarrist Wolfgang Muthspiel im Bremer Kito Station machte, lebte er schon seit geraumer Zeit in den USA. Ein Studium am renommierten Berklee College of Music in Boston, Massachusetts, hatte ihm entscheidende Türen geöffnet. Jazzgrößen wie Vibraphonist Gary Burton gehörten zu seinen Förderern. Über die Jahre spielte Muthspiel, der nach der Ausbildung nach New York zog, mit einer Vielzahl namhafter Instrumentalisten.

Früh war er auch auf Drummer Paul Motian getroffen. Das Tour-Trio, mit dem er Anfang 1994 in Europa unterwegs war, komplettierte ein weiterer hochkarätiger Kollege: Bassist Marc Johnson.
Muthspiel-Johnson-Motian

link

Mittwoch, 15. März 2017
"The Internet State of Mind": Von digitalen Bildschirmsinfonien und klingenden Netzwerken
Mit Raphael Smarzoch

Rapper wie Kanye West oder Lil B begreifen soziale Medien als musikalische Kommunikationsräume. Arca und Elijah Crampton bedienen sich digitaler Sounds, um klassische Geschlechterrollen aufzulösen. Das Produzentenduo 18+ kommentiert Intimität und Erotik im World Wide Web. Die Label PC Music und Pedicure Records hinterfragen die Bedeutung von Authentizität im Zeitalter unendlicher Datenströme, während der Komponist David Kanaga mit Computerspielen die Möglichkeiten interaktiven Musizierens erforscht. Der britische Netzmusik-Experte Michael Waugh gibt im Gespräch mit Raphael Smarzoch Auskunft über die Auswirkungen des Internets auf aktuelle Musikszenen.

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/StateofMind.mp3
Playlist PDF

© WDR 3 , WDR 3 Open Sounds, 11.3.2017

link

Moondog - Der Wikinger von der 6th Avenue
Der amerikanische Komponist, Straßenmusiker und Instrumentenerfinder Moondog
Von Frank Sawatzki

Seine Kompositionen waren stark von der barocken Kontrapunktsetzung beeinflusst, aber auch von den Rhythmen, die er als Kind von seinen Besuchen bei den Stämmen der Native Americans mitnahm - wie vom Jazz. In seiner Musik fallen nicht nur die Zeiten zusammen, er nutzte auch verschiedene Lebensorte, um aus verschiedenen Klangmöglichkeiten zu schöpfen. Moondog machte "Karriere" als Wikinger der 6th Avenue in New York und führte seit den frühen 1970ern ein (etwas bürgerlicheres) Leben in Recklinghausen/Oer-Erkenschwick, wo er bis zu seinem Tod 1999 komponierte. Gerade entsteht eine Filmdokumentation, in der Rock- und Pop-Stars vom Einfluss des US-Komponisten auf ihre Musik erzählen.

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/Moondog.mp3
Manuskript PDF

© SWR 2, Musikpassagen, 12.3.201

link

NDR Info Jazz Nacht "Michael Naura: Ein Radiomann mit vielen Talenten" 8 Stunden über Michael Naura und seiner Musik !!!
Mit dieser NDR Info Jazz Nacht begeben wir uns auf die Spuren von Michael Naura als Jazzredakteur, Musiker, Komponist und Autor. Es werden Ausschnitte aus seinen Sendungen zu hören sein ebenso wie legendäre Produktionen, die in seiner Zeit entstanden sind. Und natürlich wird Michael Naura auch als Pianist zu hören sein.
Seine Kindheit war geprägt von den Luftschutzkellern im Berliner Osten. Und dort entstand auch seine außerordentliche Beobachtungsgabe, die später in vielen seiner Radiosendungen hörbar werden sollte. Auch seine Schulzeit in Ost-Berlin, der Sowjetische Sektor mit Sprache und Kultur der Besatzer und die Erinnerung an seine ersten Lebensjahre im Osten Europas sollten Einfluss haben auf seine Wortfindungen. Und das Radio brachte ihm den Jazz der Amerikaner. Ein Klavier stand bereit. Die Faszination dieser neuen Klänge der Amerikaner machte ihn zum Pianisten.
Als Pianist und Jazzredakteur unvergesslich
Schon bald gehörte Michael Naura in Deutschland zur ersten Generation von Jazzmusikern nach dem 2. Weltkrieg - neben Albert Mangelsdorff, Heinz Sauer, Ernst-Ludwig Petrowsky und Wolfgang Schlüter. Dann kam der Wechsel: Von 1971 bis 1999 leitete Michael Naura die NDR Jazzredaktion. Schreiben, Sprechen, Programme auszuwählen, Konzerte mit nationalen und internationalen Musikern für das Radio zu produzieren, das war fortan sein Metier. Das eigene Schaffen als Musiker stand nun im Hintergrund. Ausnahmen waren die Konzerte und die langen künstlerischen und freundschaftlichen Beziehungen zu dem Vibrafonisten Wolfgang Schlüter und dem Dichter Peter Rühmkorf.

Mit seiner ausdrucksstarken Stimme gab Michael Naura seinen Worten im Radio einen hohen Wiedererkennungswert. Facettenreich und intuitiv sprach er ins Mikrofon, mal sanft berührend, mal provozierend. Unverwechselbar sind auch seine Zeichnungen. Mit ein paar Strichen offenbarte er seine Stimmungen.

Michael Naura wurde 1934 in Memel, dem heutigen Kleipeda, geboren. Er starb am 13. Februar 2017.

NDR Info über Michael Naura

Die Stunden 1 + 2:
http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/MichaelNaura1.mp3
Die Stunden 3 + 4 + 5:
http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/MichaelNaura2.mp3
Die Stunden 6 + 7 + 8:
http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/MichaelNaura3.mp3

Playlist Michael Naura 1Stunde
Playlist Michael Naura 2Stunde
Playlist Michael Naura 3Stunde
Playlist Michael Naura 4Stunde
Playlist Michael Naura 5Stunde
Playlist Michael Naura 6Stunde
Playlist Michael Naura 7Stunde
Playlist Michael Naura 8Stunde

link

Samstag, 11. März 2017
Eine Lange Nacht über Conrad Schnitzler "Manchmal artet es in Musik aus" !!!
Zirpen, blubbern, flimmern, es klingt mal nach Fabriksirene, mal nach einem ratternden Zug oder einem pulsierendem Schiffsdiesel. Der Intermedia-Künstler Conrad Schnitzler mischt alle diese Geräusche zu neuer Musik. Als Handwerker ohne musikalische Ausbildung wird er ein wichtiger "Klangarbeiter" - und gilt als einer der Wegbereiter der elektronischen Musikszene der 70er-Jahre.
Von Beate und Stefan Becker

Inspiriert wurde Conrad Schnitzler (1937 - 2011) von der Neuen Musik von Cage bis Stockhausen. 1968 eröffnet er in Berlin mit dem Zodiak den ersten Underground-Club der Stadt als Freiraum für Happenings, Theater- und Musikperformances.

Schnitzler ist Musiker, Komponist und Produzent seiner Stücke, nennt sich Intermedialist, arbeitet mit Videotechnik und als Aktionskünstler. Ob in kleinen Galerien in New York, in den Straßen von Linz bei der Ars Electronica, im Aufzug des Musée d'Art moderne in Paris oder auf der Empore der Ostberliner Erlöserkirche: Freiheit und Unabhängigkeit sind seine obersten Prämissen. Die kommerzielle Verwertbarkeit seiner Kompositionen hingegen ist kein Kriterium für ihn.

Conrad Schnitzler gilt als einer der Wegbereiter der elektronischen Musikszene der 1970er-Jahre, und wird von Industrial-, Noise- und Ambiente-Musikern ebenso wie von Techno-Djs als Vorbild genannt. Eine Lange Nacht über einen Pionier der elektronischen Musik.

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/ConSchnitzler.mp3

"Wenn ich die Hand aufmache und da ist nichts drin, dann ist das schon Intermedia. Die Luft die ich atme ist schon ein Ereignis und die Töne, die ich mache, lösen sich in Luft auf."
(Conrad Schnitzler)

Weiter lesen ... !!!
Manuskript PDF



link

Donnerstag, 9. März 2017
"Jeden Abend kann etwas Neues entstehen" Der Schlagzeuger Fabian Arends
Von Anja Buchmann
Schaut man sich den Konzertplan des jungen Schlagzeugers Fabian Arends an, so sieht man gut gefüllte Zeilen. Er hat viel zu tun, der 26-jährige, gebürtige Niedersachse und Wahlkölner, der seit seinem Hochschulstudium bei Michael Küttner und Jonas Burgwinkel in der Domstadt lebt. Arends geht mit dem Saxofonisten Jason Seizer, dem Pianisten Jürgen Friedrich, der Posaunistin Shannon Barnett sowie in eigenen Formationen auf Tour; in Triobesetzung hat er kürzlich die CD 'Last Chance Dance' mit Neuinterpretationen von Jazzstandards veröffentlicht. Fast zeitgleich erscheint die Quartettproduktion 'Levitate', mit der Fabian Arends sein filigranes, bewegliches und farbenreiches Spiel demonstriert, ohne dabei den Gesamtklang aus den Ohren zu verlieren.
Fabian Arends

link

'Du musst Reibung ertragen!' Die Improvisationen der Pianistin Julia Kadel
Von Michael Kuhlmann
Fast sechs Jahrzehnte ist es her, dass eine deutsche Musikerin ihre Platten bei der legendären Firma Blue Note aufnehmen durfte: die gebürtige Leipziger Pianistin Jutta Hipp. Erst jetzt eifert ihr eine junge Kollegin nach - wieder spielt sie Klavier: die Berlinerin Julia Kadel. Nachdem sie mit ihrem Trio vor einigen Jahren beim Leipziger Jazznachwuchsfestival aufhorchen ließ, legte sie bald nach und nahm ihre erste CD 'Im Vertrauen' auf. 2016 nun folgte mit 'Über und unter' die zweite Produktion. Julia Kadel und ihre beiden Mitstreiter Karl-Erik Enkelmann am Bass und Steffen Roth am Schlagzeug liefern ein unvorhersehbares, eigenständiges Klanggewebe ab, das vor Spielfreude und rhythmischen Spannungen strotzt. Nachdem zu Beginn die Eigenkompositionen der Pianistin das Repertoire des Trios prägten, spielen nun gemeinsame freie Improvisationen eine immer größere Rolle. Julia Kadel und ihr Trio gehen heute meist ohne große Absprachen auf die Bühne - in der Absicht, Risiken einzugehen, gefasst darauf, Reibungen zu erzeugen, untereinander oder auch mit dem Publikum. Die Pianistin respektiert das Erbe des Jazz, möchte aber nicht dabei verharren, sondern konzentriert sich auf die Welt von heute: "Was passiert jetzt? Und wie übersetze ich die Dinge in meine Sprache?" Heraus kommt eine energiegeladene Klaviertriomusik, die auch ohne Anleihen bei profilierten Formationen wie The Bad Plus oder dem einstigen, immer noch einflussreichen Esbjörn Svensson Trio voll in der Gegenwart steht.
Julia Kadel

link