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Sonntag, 22. November 2015
Playback "Björk" Eine Hommage zum 50. Geburtstag
Heute Abend 23.05 Uhr auf Bayern2 Mit Judith Schnaubelt
Es war einmal vor langer Zeit, da hat Madonna die um sieben Jährchen jüngere Björk zu sich nach Los Angeles eingeladen, weil Björk so schöne Verse für ein Lied gedichtet hat, das Madonna gerne sang: "Bedtime Stories". Die Queen of Pop wusste sehr genau um die Talente des Elfenmädchens aus Island. Man schrieb das Jahr 1994, und Björk kam nicht nach Los Angeles. Björk machte gerade selbst Pop-Karriere in Europa. Und zwar solo. Im Sommer 1994 auf dem Glastonbury Festival waren während des Konzertes von Björk auf der NME-Stage bereits reihenweise Mädchen in Ohnmacht gefallen. Björk war einer der Hypes dieses Festivals. Und wer es damals in Glastonbury schaffte, dem war der internationale Durchbruch ziemlich sicher. Oasis, Blur und Pulp das im selben Jahr hier auch passiert. Natürlich geht es kaum klischeehafter, von Björk, dem Elfenmädchen aus Island zu sprechen. Björk war Punk. Sie hat bei Hausbesetzern in Berlin gelebt, als sie 16 war. Sie hat das Spielen von Instrumenten und Gesang jahrelang gelernt. Bei den Sugarcubes hat sie an allen Songs mitkomponiert. Sie war nicht nur musikalisch talentiert, mit außergewöhnlicher Stimme gesegnet, für die sie sich eine außergewöhnliche Gesangstechnik verpasste, nein, Björk war und ist besessen von Musik. Sie ist personifizierte Musik! Madonna ist die Antithese dazu. Madonna ist inszeniert. Björk hat dagegen nur das, was sie tatsächlich ist, visualisiert. Wir müssen uns Björk als glücklichen Menschen vorstellen. Happy Birthday. (c) Bayern 2, Nachtmix, Judith Schnaubelt,11 / 2015 Bill Frisell "Music For Strings" Heute Abend 20.05 Uhr auf Nordwestradio
Konzertmitschnitt vom 13. Oktober 2015, Kulturzentrum Schlachthof Bremen
Bei seinem Konzertprogramm hat sich Bill Frisell vor der amerikanischen Musiker-Ikone Woody Guthrie verneigt. Mit langjährigen Weggefährten, Jenny Scheinman, Eyvind Kang und Hank Roberts, ist er am 13. Oktober diesen Jahres im Kulturzentrum Schlachthof aufgetreten. Radiotipps für den 23.11.2015
Hallo zusammen !
Der den Wolf heult / Rebekka Bakken und Filippa Gojo / Mariza / Tristram Shandy / Erhebt eure Stimmen und singt! / Donaueschinger Musiktage 2015 / Stéphane Grappelli / Moments musicaux / Verwandlungen - Energieströme - Ruhepole / Blue Monday / Gott ist tot. Wirklich! .... 23.11.2015 Viel spass beim anhören und einen guten Start in die neue Woche ! Freitag, 20. November 2015
Radiotipps für den 21.11. und den 22.11.2015
Hallo zusammen !
21.11.2015 Tonart / Filmmusik / Von Belgrad nach Brixton / O Stimmcoach, hilf! / Simon Kanzler Talking Hands invite Geoffroy De Masure / Badenweiler Musiktage 2015 / Das Projekt bin ich / Sol Gabetta / Thelonious Monk / Fredric Rzewski / Gunther Schuller / Idris Ackamoor & The Pyramids / A Tribute to Helmut Lachenmann / Karl Bruckmaier 22.11.2015 Ö1 Jazznacht / Rüdiger Safranski / Helmut Lachenmann / Dieter Roth / Guy Sigsworth / Monolog einer hässlichen Frau / Die Traurigkeit der Körper Beobachtungen in Swingerclubs / Anne Dorn / Das Mädchen mit den Schwefelhölzern / Sir Simon Rattle / Bill Frisell / Filter-Welten / Ruhrtriennale 2015 / Lamentatio / Björk / Márton Illés / Klaus Walter Viel spass beim anhören ! Donnerstag, 19. November 2015
Radiotipps für den 20.11.2015
Hallo zusammen !
Schnelldurchgang .... Cathedral’s Fall War Opera / Helmut Lachenmann 80 / Sogenannten Linksradikalen Blasorchester" + "The Year of The Ear / Was weißt du schon von Prärie? / Das Projekt bin ich! / Earl Thomas & The Royal Guard / Smalltalk 2 / Jazz Talk mit Ulrike Haage / Harold Floyd "Tina" Brooks / Lange Nacht der Neuen Musik / My House Is Burned but the Cherry Tree in My Garden Scatters Its Blossoms as if Nothing Had Happened / Dancing in your head / Radionacht Jazz "Wade In The Water" / .... 20..2015 Viel spass beim anhören ! Heute Abend 23.03 auf SWR 2 "Sublime Platten-Tektonik"
Chris Dingman - Die Musiklandschaften des Vibrafonisten Er ist ein Könner des Subtilen und Sublimen - zugleich brennen seine Improvisationslinien vor innerer Intensität. Chris Dingman, 1980 in San Diego geboren, zählt zu den kreativen und innovativen Vibrafonisten der gegenwärtigen New Yorker Improvisationsszene. Stärker als andere Instrumentalkollegen nutzt er das Vibrafon-Pedal, den Ton länger nachhallen lassend: Dingman spricht von "washes of sound". Dabei ist der 35-jährige in Brooklyn lebende Musiker als Komponist genauso persönlich wie als improvisierender Musiker. Der gleichsam orchestrale Einsatz seines Vibrafon-Sounds kommt ihm dabei entgegen. Auf seinem ersten Album unter eigenem Namen "Waking Dreams" (2011) wandte er sich der Themenwelt der Tagträume und nächtlichen Gestalten zu. Seine aktuelle CD "The Subliminal and the Sublime" (2015) widmet er Umweltthemen und der musikalischen Erforschung geologischer Gesteinsschichten und -formationen. In epischen Großformen zeigt sich Dingman als brillanter musikalischer Erzähler.
© SWR 2, Günther Huesmann,19.11.2015
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