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Montag, 12. September 2011
"Nine Eleven"
Wie ein Tag die Welt veränderte von Michael Naumann Die Ereignisse des 11. September 2001 haben die Welt verändert. Es folgte ein von den USA angeführter Anti-Terror-Krieg, bei dem nicht nur unzählige Zivilisten ums Leben kamen, sondern auch ein Stück Freiheit der Sicherheit zum Opfer fiel. Ein prinzipielles Misstrauen gegenüber Fremden ist im Westen seit zehn Jahren allgegenwärtig.
Die ersten Flugzeugentführungen fanden in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts statt. Seitdem gehörten sie zum Repertoire des international agierenden Terrorismus – zumal der Al Fatah-Truppe von Yassir Arafats PLO. Gleichwohl hatten sich bis zum 11. September 2001 die großen internationalen Fluglinien offenkundig geweigert, ihre Piloten hinter einbruchssicheren Cockpit-Türen vor mörderischen Besuchern zu schützen. Eine Kostenfrage? Seit den drei Todesflügen vor einem Jahrzehnt, seit al Qaidas blutigen Einbruch in die Weltgeschichte sind jene Türen von außen praktisch nicht zu öffnen. Es ist die geringste, wenngleich verspätete Konsequenz eines Ereignisses, das wie ein historischer Wendepunkt den Lauf der Welt verändert hat. Verschwunden sind offizielle Kriegserklärungen und Friedensverhandlungen. Militärische Konflikte werden mit und ohne UN-Mandat ausgefochten. „Asymmetrische Kriege“ – die Strategie traditioneller Armee-Einsätze gegen schier unsichtbare Terroristen – gehören zur Militärausbildung nicht nur der Großmächte. hier gehts weiter |
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