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Samstag, 13. August 2011
Harry Lachner: Come sta, la luna...Mondsüchtiges von Can bis Neil Young
Nachtsession vom 15.08.2011 um 00.05Uhr auf Bayern2 "Come sta, la luna...Mondsüchtiges von Can bis Neil Young" - "...she takes your voice and leaves you howling at the moon": So lautet eine Zeile aus dem Bob Dylan-Song "Talking Tom Thumb's Blues". Der Mond: das Sehnsuchtsprojekt der Liebenden, der Veralssenen und derjenigen, denen die Stimme geraubt wurde. Der Mond und sein Schein haben eine lange Tradition in der klassischen Musik. Aber auch die Songs der Popkultur sind voller Hinweise und Anrufungen dieses nächtlich so präsenten wie manchmal sich selbst verbergenden Himmelskörpers. Er ist das naheliegende Gestirn, das einmal mit kleinen Schritten betreten wurde, staubig, zerfurcht. Zurück blieben ein paar Fußabdrücke für die Ewigkeit - ausgerechnet im Meer der Ruhe. Trotz seiner Entzauberung durch die Männer von Apollo 11 ist diese, wie Herbert Achternbusch sagte: "nackerte Kugel" immer noch Zielpunkt musikalischer Phantasien. Mehr oder weniger sehnsuchts- und ehrfurchtsvoll vorgetragen von Can, Neil Young, David Sylvian, Nick Cave u.v.a.
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