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Dienstag, 27. Dezember 2011
Jaki Liebezeit im Interview: “Ich bin beim Spielen oft in Trance geraten”
Mit metronomartig-präzisem Spiel und einfallsreichen Rhythmuspatterns lieferte Schlagzeuger Jaki Liebezeit die Basis für die Höhenflüge der experimentellen Rockband Can. Anlässlich der Wiederveröffentlichung ihres Albums Tago Mago spricht Liebezeit nun über seine Jazz-Vergangenheit, die Ursprünge seines Stils und die politische Komponente von Can.

Vor ein paar Wochen ist das Can-Album Tago Mago (Spoon Records/Mute) wiederveröffentlicht worden. Die “40th Anniversay Edition” enthält neben dem Original-Album noch eine zweite CD mit Live-Tracks von 1972, u.a. einer halbstündigen Version von “Spoon”. Einmal mehr erinnert dieses Paket daran, was für eine großartige – und einzigartige – Band Can waren. Jeder der vier Musiker ist vielfach gerühmt worden, allerdings dürfte Drummer Jaki Liebezeit wohl derjenige sein, der die meisten individuellen Fans hat; sein unverwechselbarer Trommelstil wird schließlich bis heute von zahlreichen jungen Musikern studiert und kopiert, erst kürzlich hat mir Patrick Carney von den Black Keys erzählt, was für ein wichtiger Track “Vitamin C” für ihn ist. Anlässlich der Wiederveröffentlichung hatte ich Gelegenheit mit Liebezeit zu sprechen. (Can-Keyboarder Irmin Schmidt habe ich bereits vor zwei Jahren interviewt.)

von Johannes Waechter
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