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Montag, 27. Februar 2012
"Shake 'Em On Down" Erinnerungen an Bukka White
am 28.2. um 01.05 auf dem Deutschlandfunk Am Mikrofon: Karl Lippegaus
Viele Wege führen zu einem der größten Interpreten des Mississippi-Blues. In seinem Buch "How Bluegrass Music Destroyed My Life" erzählt John Fahey die lustige Geschichte, wie er mit Bukka White in den Mississippi-Sümpfen auf Katzenfische Jagd machte. Fahey hatte den legendären Gitarristen und Sänger, der ein Vetter von B. B. King war und seine erste Platte 1930 aufgenommen hatte Jahre zuvor aufgestöbert. White hatte einen Song mit dem Titel "Aberdeen, Mississippi" im Repertoire gehabt und Fahey vermutete, das könne sein Heimatort sein, schrieb ihm eine Postkarte und wurde fündig. White erzählte gern, er habe den sagenumwobenen Charley Patton, einen der Urväter des Mississippi-Blues, noch persönlich gekannt. Diese von Fahey für ein Album aufgezeichnete Story klang so toll, dass ein Musiker von Depeche Mode sie noch im Jahr 2000 für einen Popsong sampelte. 1963 war Bookers berühmter Song "Fixin' To Die" auf dem Debütalbum Bob Dylans aufgetaucht, was Bukka White ein Comeback bescherte. 2010 veröffentlichte der Blues-Troubadour Eric Bibb ein Album mit dem Titel "Booker's Guitar", weil er fühlte, dass sich unendlich viele Storys um dessen berühmte National-Steel-Gitarre rankten. Vor 35 Jahren, am 26. Februar 1977, ist Booker T. Washington "Bukka" White in Memphis, Tennessee, gestorben. |
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