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Mittwoch, 28. Dezember 2011
Dienstag, 27. Dezember 2011
Swing easy! Special: Django und seine Söhne
am 28.12. um 21.05Uhr auf WDR4 Mit Karl Lippegaus Django Reinhardt (1910 – 1953) gilt als der erste große Jazzmusiker in Europa. Der Sohn einer Tänzerin lernte zuerst Geige, dann Gitarre spielen. Als er nach einem Wohnwagenbrand 1928 zwei Finger seiner linken Hand nicht mehr einsetzen konnte, entwickelte er eine eigene Spieltechnik, über die heute noch gerätselt wird. Von 1934 bis 1939 leitete er mit dem Geiger Stéphane Grappelli ein Quintett, das Weltruhm erlangte.
US-amerikanische Musiker wie Coleman Hawkins und Duke Ellington (der ihn nach Amerika holte) sahen in Django ein Genie. Stets bestrebt, seine Klangpalette zu erweitern, experimentierte er mit allen möglichen Einflüssen – von Bach bis zum Blues. Seine Musik übte auch nach seinem Tod mit nur 43 Jahren eine so starke Anziehungskraft auf Generationen anderer Künstler aus, dass sie ein eigenes Genre zeugte, das Gypsy-Jazz oder Jazz Manouche genannt wird. In Swing easy! erzählt Karl Lippegaus aus Djangos Leben und stellt dessen historische Aufnahmen neben aktuelle Platten seiner größten Nachfolger, wie etwa Raphaël Faÿs, Christian Escoudé und Stochelo Rosenberg. Radiotipps für den 29.12./30.12./31.12./
01.01.2012/02.01.2012 und den 03.02.2012 Hallo zusammen!
Man hab ich gesessen ... irgendwann hab ich mir gedacht, mach doch gleich weiter und so gehen diese Tipps ... Nehmt euch zeit für diese Tipps. Es gibt ungeheuer viel zu entdecken. Viel Spass dabei wünscht der radiohoerer ! Jaki Liebezeit im Interview: “Ich bin beim Spielen oft in Trance geraten”
Mit metronomartig-präzisem Spiel und einfallsreichen Rhythmuspatterns lieferte Schlagzeuger Jaki Liebezeit die Basis für die Höhenflüge der experimentellen Rockband Can. Anlässlich der Wiederveröffentlichung ihres Albums Tago Mago spricht Liebezeit nun über seine Jazz-Vergangenheit, die Ursprünge seines Stils und die politische Komponente von Can.
Vor ein paar Wochen ist das Can-Album Tago Mago (Spoon Records/Mute) wiederveröffentlicht worden. Die “40th Anniversay Edition” enthält neben dem Original-Album noch eine zweite CD mit Live-Tracks von 1972, u.a. einer halbstündigen Version von “Spoon”. Einmal mehr erinnert dieses Paket daran, was für eine großartige – und einzigartige – Band Can waren. Jeder der vier Musiker ist vielfach gerühmt worden, allerdings dürfte Drummer Jaki Liebezeit wohl derjenige sein, der die meisten individuellen Fans hat; sein unverwechselbarer Trommelstil wird schließlich bis heute von zahlreichen jungen Musikern studiert und kopiert, erst kürzlich hat mir Patrick Carney von den Black Keys erzählt, was für ein wichtiger Track “Vitamin C” für ihn ist. Anlässlich der Wiederveröffentlichung hatte ich Gelegenheit mit Liebezeit zu sprechen. (Can-Keyboarder Irmin Schmidt habe ich bereits vor zwei Jahren interviewt.) von Johannes Waechter weiter gehts hier Montag, 26. Dezember 2011
Platz 1 im Wire Magazin 2011
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