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Freitag, 5. August 2011
"Digital Audio Broadcasting (DAB)" Beleidigung der technischen Intelligenz
Von Bernd Graff Das Letzte, was Menschen im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausend brauchen, ist Digital Audio Broadcasting. Das Internet macht diesen einstigen Hoffnungsträger der digitalen Radioübertragung inzwischen überflüssig. Jetzt kostet er nur noch Gebührengeld.
Es ist, als ob man Formel-1-Wagen mit Holzrädern bestückte. Oder Smartphones mit Wählscheiben. Oder ICEs mit Kohle-Tendern. Es ist zum Verzweifeln. Wie immer, wenn veraltete Technologie den Stand jeweiliger Technik hintergeht. Man spricht dann von Atavismen. Den Start des aus öffentlich-rechtlichen Etats finanzierten, terrestrischen Digitalradios wird man als einen Atavismus bezeichnen müssen: Man weiß jetzt schon, dass DAB (Digital Audio Broadcasting) eine überholte Technologie ist. In Deutschland wird sie von 1. August an als "Digital Radio plus" (DAB+, auch DAB Plus) geschaltet. Das älteste elektronische Medium, das sich von den technologisch überalterten UKW-Frequenzen verabschiedet, bewegt sich damit nicht in Richtung Zukunft, sondern gebührenfinanziert in eine Sackgasse der Technik-Evolution. mehr hier
radio_junkie,
Dienstag, 9. August 2011, 00:40
Technische Qualität muß sein ... auch beim Radio hören!
Soweit ich sehe, ist DAB das einzige Format, das aktuell eine gute Soundqualität bietet. Und das kann man von diesem 128 kbs-crap, der übers Internet kommt wirklich nicht sagen. ich gebe ja zu: ich bin ziemlich altmodisch, was das angeht. Ich setze mich abends hin, schalte meine Stereoanlage ein und höre mir Konzertübertragungen (Klassik, Jazz, Rock etc.) und Hörspiele an. Aber auch beim Hören tagsüber und nebenbei ist mir Soundqualität wichtig. Und erst recht, wenn ich was aufnehme.
Ich habe mich in letzter Zeit kaum darum gekümmert ... andere Dinge waren wichtiger. Aber je mehr ich mich damit beschäftige, komme ich zu der Auffassung, dass DAB aktuell das Optimum ist, was die technische Qualität betrifft. Was man als überholt und atavistisch bezeichnet, ist auch eine Frage des Anspruchs, den man dem eigenen Gehör zubilligt. Und dieser, für mich zumindest, wichtige Aspekt taucht bei Herrn Graff überhaupt nicht auf. Btw: toller blog! Best wishes Radio Junkie |
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