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Samstag, 7. Februar 2015
SWR2 NOWJazz Magazin 02/15 ... Playlist anschauen ....
Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelmäßig präsentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen über bevorstehende Events, Rezensionen über Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer CDs. Wir rezensieren u. a. das Buch "Possibilities" - die gerade erschienene Autobiographie des legendären Pianisten und Keyboarders Herbie Hancock.
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NOWJazz Magazin 02/15 In Flac

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"Field Recordings und Theatermusik" Musik von Alan Lomax bis Kante
Mit Jay Rutledge

Der Nachtmix erinnert an den Folkmusiksammler Alan Lomax: In den 30er und 40er Jahren bereiste er mit seinem Vater den Süden der USA. Jahre später lieferten seine Feldaufnahmen für die Library of Congress die Blaupause des Folkrevivals der 60er Jahre. Letztes Wochenende wäre er 100 Jahre alt geworden. Viele der von ihm entdeckten Musiker wie Leadbelly, Muddy Waters oder auch Woody Guthrie gelten bis heute als Ikonen der US amerikanischen Populärmusik und inspirierten Musiker wie Bob Dylan, Pete Seeger oder John Lennon. Vom Pop ins Theater verlief der Weg unseres Artist der Woche im Nachtmix in den letzten Jahren. Die Hamburger Band Kante gehören zu den Bands, die mit dem Zusammenbruch der Musikindustrie mehr und mehr im subventionierten Kulturbetrieb eine neue Heimat finden. Ihr neues Album 'In der Zuckerfabrik' stellt Theatermusiken aus den letzten Jahren vor.
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Field Recordings und Theatermusik

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profil [52]: Joe Jones
Instabile Rhythmen – Die Klangmaschinen des amerikanischen Fluxuskünstlers Joe Jones.
Der amerikanische Fluxus-Künstler Joe Jones (1934 - 1993) verbrachte seine letzten Jahre im Umfeld des Wiesbadener Kunstsammlers und Förderers Michael Berger, in dessen Sammlung Jones Klangmaschinen heute zahlreich vertreten sind. Hubert Steins hatte die Gelegenheit, Instrumente der Sammlung Berger aufzuzeichnen.
Joe Jones In Flac
Moderation: Hubert Steins

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"Zwischen Musette, Dada und ernstem Jazz" Der Sopransaxofonist Emile Parisien
Geboren im Südwesten, überregional bekannt geworden durch Fördermechanismen, die die Association des Festivals Innovants en Jazz et Musiques Actuelles (AFIJMA), eine Kooperation nichtstaatlicher, französischer Jazzfestivals, entwickelt hat, hat sich der im Bereich der klassischen Musik sozialisierte Parisien schon frühzeitig für das intonationstechnisch anspruchsvolle, gerade Horn entschieden. Auf der Basis einer außerordentlich virtuosen Beherrschung seines Instruments genießt Parisien in seiner Version von Jazz nun die Freiheit, jede erdenkliche Richtung einschlagen zu können. Geleitet von einem Humor, in dem die Pariser Spielart von Dada nachhallt, durchpflügt er - mit Vorliebe im Zusammenspiel mit dem Akkordeonisten Vincent Peirani oder in seinem seit bald 15 Jahren bestehenden eigenen Quartet - das tonale Terrain und die verschiedenen Schubladen seiner inneren Musiktruhe.
Emile Parisien In Flac

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Federico Mompou - Ein katalanischer Impressionist (!!!)
Mit: Benjamin-Gunnar Cohrs
Federico Mompou, 1893 in Barcelona geboren und ebenda 1987 auch verstorben, zählt zu den bedeutendsten spanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden jedoch nur zögernd bei uns bekannt; insbesondere seine Kammermusik, Chor- und Orchesterwerke harren noch einer Entdeckung. Erst in den letzten Jahren wurden seine fantasievollen Klavier-Kompositionen von verschiedenen Pianisten wieder-entdeckt. Doch bereits 1974 hat der damals schon 81 Jahre alte Komponist selbst diese Werke für die Schallplatte eingespielt, die nunmehr auf vier CDs wiederveröffentlicht worden sind. Benjamin-Gunnar Cohrs lädt anhand dieser historischen Aufnahmen ein zu einer musikalischen Zeitreise durch die impressionistischen Welten des katalonischen Klangmagiers.
Federico Mompou

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"Aus teutschen Landen" Der Pianist und Bandleader Ulrich Gumpert
Mit der von ihm geleiteten Workshop Band bezieht sich Ulrich Gumpert auf die moderne Jazztradition wie auch auf Traditionen aus dem eigenen Umfeld. Seine 1972 entstandene Suite "Aus teutschen Landen" demonstrierte einen frischen jazzmusikalischen Umgang mit deutschen Volksliedern. Ein Jahr später war Ulrich Gumpert Mitbegründer der Kult-Band "Synopsis".
Der Pianist Ulrich Gumpert, der im Januar 2015 seinen siebzigsten Geburtstag feiert, zählt ebenso wie der Saxophonist Ernst-Ludwig Petrowsky, der Posaunist Conny Bauer und der Schlagzeuger Günter "Baby" Sommer zu den Wegbereitern eines freien Jazz im Osten Deutschlands. In den achtziger Jahren hat sich die bis in die Gegenwart unvermindert vitale Viererbande unter dem Namen "Zentralquartett" zusammengeschlossen. Ulrich Gumpert profilierte sich überdies mit Soloprogrammen und mit eigenen Ensembles, in jüngster Zeit unter anderem gemeinsam mit der Saxophonistin Silke Eberhard.
Aus teutschen Landen In Flac

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"Past Present Future 3.2.2015" Musik von John Carpenter, Dodos & The Notwist
Mit Roderich Fabian

Der bevorstehende Februar-Vollmond bringt Horrorfilmmusik von Regisseur John Carpenter ebenso hervor wie die elegischen Gesänge der irischen Band "The Second Moon of Winter". Zwischendurch darf aber auch angstbefreite Musik von unerschrockenen Bands auftauchen: Die kalifornischen Dodos machen komplexe Songs, die dem Begriff "Progressive Rock" wieder einen guten Namen geben, während The Notwist aus München beweisen, dass ihre Film- und Theatermusiken auch ohne Bilder funktionieren. Und bei den Songs von Loggins & Messina und Murder By Death kann man sogar völlig angstbefreit und romantisch werden.
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Past Present Future 3.2.2015

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"Blue Monday 2.2.2015" Musik von den Go-Betweens bis Wanda
Mit Achim Bogdahn

Es geht auf eine kleine Weltreise. Von Österreich, das zur Zeit mit Bands wie Bilderbuch und Wanda den Ton angibt in der deutschsprachigen Popmusik, bis nach Australien, wo einst die Go-Betweens herkamen, eine der einflussreichsten Gruppen des IndiePop, von denen in diesen Tagen ein großes Compilation-Set erscheint. Musikalisches Leitmotiv der Sendung: POP. Großgeschrieben.
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Blue Monday 2.2.2015

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"39 - Teil 1" HörSpiel für mobile devices
Richard Hannay erwacht im Krankenhaus aus dem Koma. Mit einer Kugel im Kopf. Wer hat auf ihn geschossen? Und warum? Die Suche nach Antworten führt in eine geheimnisvolle Welt zwischen Erinnerung und bedrohlicher Realität. Sie wird zu einem Wettlauf um Leben und Tod.
Im Radio folgt der Hörer einem mysteriösen Thriller. In der App navigiert der Nutzer per Touch durch die Handlung, kann neue Ebenen der Geschichte erschließen und weitere Puzzleteile zusammenfügen, um dem Geheimnis der Geschichte auf die Spur zu kommen.

39 - die HörSpiel App ist ab Ende Januar für Android und iOS kostenlos in den App-Stores erhältlich. Bis zur letzten Stufe spielbar ist die App zur Sendung des zweiten Teils des Hörspiels am 09.02.2015 in WDR 3.
39 - Teil 1In Flac
Idee und Konzept: Achim Fell
Skript: Achim Fell, Martin Ganteföhr, Tim Staffell
Regie: Martin Zylka und Achim Fell
Entwicklung der App: Dear Reality
Realisation Unity 3D: redPlant
Produktion: WDR 2015. Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW

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"Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen"
Eine Lange Nacht über Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar und Simone Weil Von Burkhard Reinartz
Regie: Burkhard Reinartz
Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: zwei Dichterinnen, eine Philosophin und Mystikerin, die ihr Leben lang mit dem Judentum rangen, sich davon abgrenzten oder es zum Leitstern wählten. Die Lebenswege der drei Frauen endeten im Schrecken des Holocaust. Gertrud Kolmar wurde 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet, Simone Weil hungerte sich im gleichen Jahr in England zu Tode, Else Lasker-Schüler starb 1945 im israelischen Exil. Alle drei, Meisterinnen der Sprache, schufen Werke, die bis in die Gegenwart wirken. In Leben und Kunst loteten alle drei Weltliches und Überweltliches aus. Von der Schönheit und Qual der Liebe bis zum Umkreisen der Chiffre Gott. Ihre Schöpferkraft ging extrem unterschiedliche Wege - und gipfelte bei allen in der schreibenden Verarbeitung des Holocaust. Eine 'Lange Nacht' über das Wunder der Sprache im Angesicht von Tod und Verrohung.
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Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen

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